GEBHARDT FlexConveyor

Fördertechnikbaukasten für Industrie 4.0


Mit dem GEBHARDT FlexConveyor wird die Idee eines vollständig dezentral gesteuerten, modularen und industrietauglichen Fördersystems Wirklichkeit. Der FlexConveyor wird so zum ersten Plug&Play-Modulbaukasten in der Fördertechnik. Die Technologie ist robust und für Ihren industriellen Einsatz perfekt geeignet – egal ob für die Paletten- oder die Karton- / Behälterfördertechnik.

Vorteile und Nutzen

  • Modularität & Einfachheit: Förderanlagen könne mittels Modulbaukasten einfach zusammengestellt werden.
  • Schnelle Produktion: Elektrisch / mechanische Konstruktion, Erstkonfiguration und Auslieferung
  • Kurze Lieferzeiten: Zusammenbau und Inbetriebnahme erfolgt bei Ihnen
  • Flexible Anpassung: Dynamische Konfiguration nach Ihren Vorstellungen

Konzept des Plug&Play Conveyor

Das Konzept des FlexConveyors ist denkbar einfach: Einzelne Fördermodule werden wie in einem Baukastensystem per Plug&Play zusammengesteckt und miteinander verbunden. Nach Anschluss an das Stromnetz sind die Module sofort einsatzbereit. Ab diesem Moment wird der Materialfluss vollständig von dem dezentralen FlexConveyor-Verfahren geregelt. Damit kann beim GEBHARDT FlexConveyor – im Gegensatz zu klassischen Förderanlagen, die mit konventionellen SPS-Steuerungen aufgebaut sind – die zeit- und kostenintensive Planung und Inbetriebnahme entfallen bzw. stark reduziert werden.

Flexible Konfiguration nach Ihren Wünschen

Schnelle Anpassungen an die sich häufig ändernden Anforderungen von Intralogistikanlagen werden mit der flexiblen Konfigurierbarkeit der FlexConveyor-Technologie möglich. Mithilfe des einfach zu bedienenden Konfigurators können sowohl Hersteller als auch Sie bequem Einstellungen an den Modulen bzw. an der Förderanlage vornehmen. So lassen sich einerseits bei GEBHARDT z.B. je nach Länge des konstruierten Förderers die Durchlaufzeiten vorab als Parameter einstellen. Auf der anderen Seite können die Transportrouten bei Ihnen dynamisch festgelegt werden, um so z.B. je nach Auslastung von Arbeitsplätzen den Materialfluss zu optimieren.

Der GEBHARDT FlexConveyor eignet sich z.B. für einfache Versandlinien mit wenigen Modulen über AKL-Vorzonen, bis hin zu Materialflusssystemen mit mehreren Hundert Modulen. Es bleibt Ihnen überlassen, ob Sie bestehende Systeme mit dem FlexConveyor erweitern, ausschließlich den FlexConveyor oder die Kombination mit herkömmlichen Systemen verwenden möchten. Komplette Anlagen können in kürzester Zeit individuell auf-, aber auch umgebaut werden. Lange Montage- und Installationszeiten entfallen.

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Wie funktioniert die dezentrale Steuerung?

FlexBox

Die FlexBox ist das Herzstück des GEBHARDT FlexConveyors und wird als Steuerungskomponente in jedes Fördermodul verbaut. Nach Zusammenschluss und Vernetzung der Module entsteht durch den intelligenten Steuerungsalgorithmus ein vollständig dezentral gesteuertes Fördersystem. Sämtliche Steuerungsfunktionen wie Layoutgenerierung, Routenplanung und Logik- bzw. Transportabläufe werden ausschließlich durch die einzelnen FlexBoxen und die Kommunikation der Module untereinander ausgeführt.

FlexConnect

Die Kommunikation der Module untereinander erfolgt via FlexConnect und basiert auf der standardisierten Verbindungs- und Kommunikationstechnologie Ethernet. Jede FlexBox besitzt vier Ports, an denen die direkten Nachbarmodule angeschlossen werden können. Daraufhin werden sie – auch im laufenden Betrieb – erkannt und bei der vollständig automatischen Generierung der Topologie mit einbezogen.

FlexControl

Die Visualisierung, Überwachung und Bedienung von FlexConveyor-Anlagen erfolgt mittels flexiblem, auf dem HTML5 basierenden FlexControl-Konfigurator. FlexControl ermöglicht unter anderem die Anzeige des aktuellen Layouts der Anlage, die Abfrage von Modulinformationen (inklusive Sensor-, Aktor- und Fehlerzuständen), die Definition von Routen für den Materialfluss sowie die Festlegung von Verteilungen für Weichen und Umsetzer. Des Weiteren lässt sich der Betriebsmodus der Anlage einstellen. Durch die Nutzung von moderner Webtechnologie ist FlexControl auf nahezu jedem System problemlos möglich.

FlexPower

Die Spannungsversorgung der Module geschieht via FlexPower. Pro Modul gibt es einen Stromein- und mehrere Stromausgänge, wobei die Verkabelung der Module in Reihenschaltung erfolgt und über ein einfaches Stecksystem durchgeführt wird. Ab einer bestimmten Größe der Förderanlage sind mehrere unabhängige Stromkreise realisierbar, die die Module mit Energie versorgen.

Anschaltbox

Jede Anlage wird mit einer Anschaltbox ausgestattet, welche als vorgeschaltetes Gateway zum Stromnetz des Betreibers dient und die Spannungsversorgung der Module sicherstellt. Gleichzeitig erfüllt die Anschaltbox alle Anforderungen an den Not-Halt, die in der DIN 13850 gefordert werden.

Vorteile des GEBHARDT FlexConveyors

  • Qualitätsmanagement durch einheitliches Steuerungs- und Verkabelungskonzept
  • Anpassungsfähigkeit an sich ändernde Anforderungen
  • Störfallkompensation durch dezentrale Steuerung
  • Planung der Förderanlage via Drag & Drop
  • Einfache Handhabung
  • Wiederverwendbarkeit und Nachhaltigkeit
  • Aufwandsreduktion

GEBHARDT Industrie 4.0 Fördertechnik SmartConveyor & FlexConveyor

Mit dem GEBHARDT Smart- & FlexConveyor wird die Idee eines vollständig dezentral gesteuerten, modularen und industrietauglichen Fördersystems Wirklichkeit. Dieses Fördersystem bietet echtes Plug&Play und ist eine Alternative zur klassischen SPS.

Auf dem 23. Deutschen Materialflusskongress in München wurde GEBHARDT der renommierte VDI Innovationspreis Logistik 2014 gemeinsam mit der flexlog GmbH für den GEBHARDT FlexConveyor verliehen.

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